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Dieter Dorn entwickelte eine Methode, mit der Wirbel
und Gelenke unter dynamischen Bewegungen therapiert werden
können. Dabei konzentriert er sich auf das längere Bein, da
er davon ausgeht, dass der Femurkopf (Oberschenkelkopf ) bis
zu 5 cm aus der Hüftpfanne luxiert (herausrutscht).
Burkhard Hock, ein Chiropraktiker hingegen, ist durch
seine Anatomie-Kenntnisse allerdings nicht dieser Meinung
und hat in Zusammenarbeit mit einem Radiologen 400 Patienten
mit einer
Beinlängendifferenz geröntgt. Keiner dieser 400 Patienten
hatte einen luxierten Femurkopf (herausgerutschten
Oberschenkelkopf). So konnte er nachweisen, dass die Ursache
vieler Beinlängendifferenzen das blockierte ISG-Gelenk
(Gelenk zwischen Darmbein und Kreuzbein) ist. Dabei kann es
sich sowohl um das kürzere als auch um das längere Bein
handeln. Mittels gezielter estverfahren wird hier bestimmt,
welche Seite blockiert ist.
Burkhard Hock verfeinerte die Methode seines Kollegen,
Dieter Dorn so, dass daraus die Dorn-Hock-Methode
entstand. Bei der Dorn-Hock-Methode wird die blockierte ISG
Seite und seine dadurch hervorgerufene Drehrichtung des
Hüftbeins diagnostiziert und gezielt manuell behandelt.
Durch diese
Methode wird nicht nur das ISG und Hüftbein sondern auch
verdrehte Wirbel sowie ein verdrehtes Kreuzbein korrigiert.
Weiterhin werden Zehen-, Sprung-, Knie-, Hüft-, Finger-,
Hand-, Ellbogen- und Schultergelenke eingerichtet und somit
Beckenschiefständen aufgelöst.
Die Dorn-Hock-Methode ist im Vergleich zu
Chiropraktik sanfter und sicherer, da sie mit Hilfe
des Patienten durchgeführt wird.
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